Die ganz persönliche DVD-Kollektion

admin am 20. Dezember 2011

Eine DVD unterm Weihnachtsbaum – keine schlechte Idee. Entweder man verschenkt seinen persönlichen Lieblingsstreifen oder überlegt sich, welcher Film dem zu Beschenkenden gefallen könnte. Aber es geht noch persönlicher: Wie wäre es, für die Eltern alte Super-8-Aufnahmen auf neuzeitliche DVD überspielen zu lassen? Oder gar selbst ein kleines Filmchen zu drehen?

Selbst Regisseur werden

Gekauft ist gut, selbst gemacht noch besser. Mittlerweile können Hobby-Regisseure schon mit jeder digitalen Fotokamera oder sogar ihrem Handy kleine Filmchen selber drehen. Ob locker aus dem Handgelenk oder mit Stativ, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wenn es nichts wird – kein Problem – dann kann man es ja einfach wieder löschen und einen neuen Versuch starten. Opas 80. Geburtstag, die Hochzeit der besten Freundin, die Grillparty im Garten, die ersten Schritte des Patenkindes oder einfach nur spontane Momentaufnahmen – das digitale Zeitalter macht’s möglich: Noch nie war es einfacher, das Geschehen um uns herum in bewegten Bildern festzuhalten. Und damit die filmischen Kreationen nicht einfach auf Kamera, Handy und Co. vor sich hin schlummern, kann man sie mit wenigen Handgriffen auf DVD bannen. Entsprechende Computerprogramme machen das Schneiden und überspielen kinderleicht – man muss heutzutage kein Video-Crack sein, um die eigenen filmischen Kreationen auf dem heimischen DVD-Player gucken zu können. Hat man erst einmal Blut geleckt, vergrößert sich die persönliche DVD-Sammlung recht schnell. Um den Überblick zu bewahren, sollte man rechtzeitig damit beginnen, die Filmchen ordentlich zu beschriften. Im Internet, zum Beispiel über Mediaform, kann man sich praktische Klebeetiketten bestellen, die der persönlichen Filmsammlung den richtigen Look verpassen. Dabei sollte man aber darauf achten, nicht zu viel Schrift auf das kleine Etikett zu packen, sonst hat sich das mit der Übersichtlichkeit schnell erledigt. Schließlich will man auf den ersten Blick erkennen, was drauf ist und/oder wann der Film aufgenommen wurde.

Alte Erinnerungen auffrischen – auf DVD

Was heute die DVD ist, war früher noch die gute alte VHS-Kassette oder der Super-8-Film. Wer kennt das nicht? Zuhause stauben die alten Filmkassetten vor sich hin – der alte Videorekorder ist schon längst auf dem Schrott gelandet. Hochzeit, Urlaubsreisen, Babyaufnahmen, Einschulung – das halbe Leben liegt im Schrank – anschauen kann man es aber nicht mehr. Homevideos aus vergangenen Zeiten müssen aber nicht zwangsläufig ein trauriges, nutzloses Dasein fristen. Lieber sollte man sich daran machen, diese alten Erinnerungen zu digitalisieren und auf DVD wieder zum Leben zu erwecken. Das kann man mittlerweile unkompliziert von einem Fachmann erledigen lassen – einfach die alte VHS abgeben und auf DVD überspielen lassen. Selbst wenn die Filme in die Jahre gekommen sind, lassen sie sich digital restaurieren – das heißt, Bild und Ton werden nachbearbeitet und damit qualitativ optimiert. Wer seine persönlichen Erinnerungen lieber nicht in fremde Hände geben möchte, kann sich selbst daran machen, seine VHS- oder Super-8-Filme auf DVD oder Festplatte zu überspielen. Mit ein bisschen technischem Geschick, einem speziellen VHS-Abspielgerät und einem zusätzlichen Gerät, das abgespieltes VHS-Material 1:1 aufzeichnen kann, kann da eigentlich nichts schief gehen. Aber wer auf Nummer sicher gehen will, wendet sich vielleicht doch lieber an einen Profi.

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