Das DVD-Geschäft 2009: Mehr Kauf, weniger Verleih

admin am 12. Februar 2010

2009 war ein erfolgreiches Jahr für die Vertreiber von DVDs und Blu-rays. Die Verkaufszahlen legten zu.

Der Bundesverband für Audiovisuelle Medien sprach von 112,8 Millionen verkauften Bildtonträgern, neun Prozent mehr als im Vorjahr. Blu-rays legten weltweit an Umsatz zu, in Deutschland sei ihr Potenzial aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Das Verleihgeschäft bußt noch stets an Umsatz ein.

Rekordzahlen wurden 2009 in allen Bereichen erreicht. Der Verkauf von DVDs steigerte sich um fünf Prozent auf 106,5 Millionen Stück, Blu-rays legten im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 Millionen auf 6,2 Millionen verkaufte Exemplare zu.

Grund für diese erstaunlichen Ergebnisse waren unter anderem die Preisstürze, die bei DVDs knapp 50 Cent pro Stück ausmachten; bei Blu-rays waren es ganze vier Euro.

Trotz anhaltender Wirtschaftskrise machte die Branche ein Umsatzplus von sieben Prozent auf 1,29 Milliarden Euro.

“Dank der gerade im vierten Quartal 2009 stark erweiterten Blu-ray-Abspielbasis und der gesunkenen Durchschnittspreise für die Discs erwarten wir für 2010 bereits einen Blu-ray-Marktanteil von 20 bis 25 Prozent am Gesamtumsatz”, sagt Verbandssprecher Oliver Trettin.

Verluste machten allein die Verleihgeschäfte, bei ihnen wechselten nur noch 105 Millionen DVDs die Besitzer, zwei Prozent weniger als 2008. In dieser Branche ließen sich 256 Millionen Euro verdienen, 15 Millionen Euro davon waren auf den Verleih von Blu-rays zurückzuführen.

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben