DVD-Player: ist günstig auch gleich gut?
admin am 26. November 2009
Erst DVD Player machen das Heimkino zu einem richtigen Erlebnis. Vor allem deshalb weil sie nicht nur in der Lage dazu sind DVDs abzuspielen. Die neueren Geräte akzeptieren auch Digitalfotos, MP3-Dateien und Musik-CDs. Die Hersteller werben mit Begriffen wie HD-ready-Label, HDMI und USB. Gute DVD Player gibt es bereits am 40 Euro. Wie gut sind die günstigen Modelle, was können sie oder sind Player in der höheren Preisklasse besser, sind Fragen, die sich ein jeder vor dem Kauf stellt.
Bei Billig-Playern ist es nicht selbstverständlich, dass sie robust, günstig und gut sind. Oftmals akzeptieren sie keine DVD-Ram und wiederbespielbare DVD- und CD-Formate machen auch Probleme. Jedoch gibt es bereits auch günstige DVD-Player die über einen digitalen HDMI-Anschluss verfügen, sodass sie beispielsweise an einen LCD Fernseher angeschlossen werden können. Vernünftige Player verfügen über eine USB- und HDMI-Schnittstelle, einen guten Film-Sound und einen Speicherkartenleser. Während über den Scart-Anschluss gute Bilder gesendet werden, sind diese über die YUV-Komponenten-Buchse qualitativ noch besser. Die HDMI-Schnittstelle liefert die besten Bilder. Günstig ist aber nicht automatisch auch gut. Aussetzer, leichtes Ruckeln und Unschärfen, genauso wie Probleme mit dem HDMI-Anschluss sind keine Seltenheit. Probleme gibt es auch immer wieder bei verkratzten CDs und DVDs. Trotzdem sind die heutigen No-Name-Player um einiges besser als die herkömmlichen Videorekorder.
Anders als bei den günstigen Geräten sind die Alternativen in der preislichen Oberklasse dünner gesät. Bei diesen Playern muss einfach alles stimmen. Die Bildqualität, die Bedienung, auch die Verarbeitung und eine große Festplatte sichert den nötigen Stauraum. Das Schnittstellenangebot reicht von der FireWire-Schnittstelle über die USB-Schnittstelle hin zur Ethernet-Schnittstelle. Durch diese lassen sich Dateien schnell vom PC auf den DVD-Player spielen. Das Zuspielen von Videodaten in den Auflösungen 720p und 1080p übernimmt die HDMI-Schnittstelle. Weitgehende Einstellmöglichkeiten sind typisch für die Oberklasse der Geräte. Artefakte, die durch Skalierungsprobleme entstehen glättet ein Bildverbesserer.
Auch wenn günstige Modelle nicht gleichzeitig unbedingt gut sein müssen, gibt es auch in der unteren Preisklasse durchaus Geräte die auch in der Zukunft noch aktuell genug sind um Bilder in HDMI-Qualität zu senden.
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